Gary Fuhrmann's ELD NOW

Gary Fuhrmann's ELD NOW

 

ELD NOW interpretiert Standards und Originals aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, der Blütezeit des modernen Jazz, in der außergewöhnlich kreative Persönlichkeiten wie Thelonious Monk, Charlie Parker, Sonny Rollins, John Coltrane, Miles Davis und zahlreiche Zeitgenossen in New York die Kunst der Improvisation stark voran trieben und ein umfangreiches und faszinierendes Erbe für die Nachwelt schufen, das nach wie vor die Akteure der zeitgenössischen Musik- und Kunstszene beeinflusst und prägt.
So auch Gary Fuhrmann, Thomas Stabenow und Holger Nesweda, die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben, diese Musik intensiv zu studieren und zu praktizieren, jeder auf seine persönliche Art. Diese Verbindung ist es in erster Linie, die sie auch zusammen gebracht hat.
Der Name „ELD NOW“ beschreibt das Konzept der Gruppe. Einerseits ist es ein Wortspiel, und andererseits ist mit „eld“ etwas wie „Vorfahren“ gemeint.
Somit wird klar, dass die Band die teilweise bereits vergessenen aber zeitlosen Perlen der Jazz-Geschichte durch eigene, moderne Klangvorstellungen wiederbeleben möchte: Neues entsteht aus Altem.


Album

A5029 :: Gary Fuhrmann's ELD NOW :: Hic et nunc (CD)
Hic et nunc (CD)
Gary Fuhrmann's ELD NOW

Reviews

Zeitreise? In gewisser Weise ja: Die Hommage an die Koryphäen der frühen Moderne klingt erstaunlich authentisch, könnte fast in den Fünfzigern entstanden sein, Rudy van Gelder lässt grüßen. Hic et nunc also, hier und jetzt? Aber ja! In ungemein lebendigem, gegenwartsbezogenem Groove gehen Gary Fuhrmann, sax, Thomas Stabenow, b, und Holger Nesweda, dr, weidlich unterstützt von Tobias Weindorf am Wurlitzer und Kosho, g, voc, sorgfältig ausgewählte Pretiosen der Jazztradition an: z.B. Charlie Parkers "Segment", John Coltranes "Mr. Day", Cole Porters "Love for sale", Thelonious Monks "Skippy" oder "Well you needn't" oder Irving Berlins "Puttin on the Ritz". Fuhrmanns "Central Park Worms" passt da ausgezeichnet in den Reigen, der bei allem Geschichtsbewusstsein mit sehr individuellem Fingerabdruck aufwartet, nicht nur wenn Fuhrmann z.B. in "Nature Boy" die Bassklarinette klingen lässt wie ein Didgeridoo. Zukunft braucht Herkunft: hier und jetzt, hic et nunc!
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