This Is Where I Come From (CD/180g LP incl. CD)
Cimiotti 5

2013 - Ajazz - A5013

18,90 €

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A5013 :: Cimiotti 5 :: This Is Where I Come From (CD/180g LP incl. CD)

 

  1. Brother Kenny   5:22
  2. This Is Where I Come From   6:04
  3. Breeze Of Home   4:51
  4. Alice In Wonderland   8:19
  5. Bad And Better Days   8:06
  6. Out Of Any World   6:04
  7. Up'N Down   4:49
  8. Im Weissen Rössl Am Wolfgangsee   5:58

André Cimiotti (as) · Günter Bollmann (trb) · Martin Sasse (p) · Ingo Senst (b) · Hans Dekker (drs)

180g LP inkl. Bonus-CD + ausführliche Liner-Notes von Frank Oliver Jacobi.

Wie der Titel dieses klanggwaltig aufgenommenen Albums erwarten läßt, bezieht André Cimiotti mit geschmeidigem, oft bluesigen Ton klare Positionen. So ist der Opener „Brother Kenny“ eine elegante Verbeugung vor seinem amerikanischen Kollegen Kenny Garrett. Während sich der Titel-Track überraschenderweise als melancholische Samba mit feinen Soli der beiden Bläser erweist, die Martin Sasse mit diskreten Anklängen an McCoy Tyner ansprechend unterlegt. Seine soulige Seite lebt der 38jährige Altsaxophonist dann auf „Breeze Of Home“ mit verblüffenden Melodiewechseln zwischen allen Instrumenten aus. Und mit einer geschickt reharmonisierten Version von Sammy Fains Disney-Klassiker „Alice in Wonderland“ zeigt André Cimiotti souverän, dass er auch Standards neue Aspekte abzugewinnen vermag. Ein Leckerbissen für Coltrane-Freunde ist dagegen sein „Out Of Any World“, dessen pentatonische Motivik überzeugend mit Tranes spirituellen Vorlieben spielt. Mit einer fabelhaften Übertragung des Peter-Alexander-Evergreens „Im Weißen Rössl am Wolfgangsee“ von Ralph Benatzky (den Kollegen gern als Benutzky zu titulieren pflegten) ins spritzige BeBop-Idiom – wobei Cimiottis Horn an Cannonball Adderley erinnert, während Günter Bollmann dem großen J.J. Johnson seine Referenz erweist – endet schließlich ein knapp 50minütiges Vergnügen, das unterhaltsamen Modern Mainstream vom Allerfeinsten bietet. (Ajazz)


Reviews

"Da kommt er also her, der Altsaxofonist André Cimiotti, der sein Instrument jahrelang in den Big Bands von HR und WDR blies und hier mit knapp 40 Jahren sein spätes Debüt als Bandleader gibt. Aus einer gepflegten Musizierhaltung, die man früher einmal Post- oder Neo-Bop nannte und die mittlerweile wohl "Modern Mainstream" heißen dürfte. Im Opener "Brother Kenny" bedankt er sich beim Kollegen Kenny Garrett und sein Solo, das spät, aber umso heftiger über den Hörer hereinbricht, ist von durchaus vergleichbarer Feuerkraft. Cimiottis Stücke haben genug kleine Widerhaken, um den Hörer trotz der ausgeruhten Profihaltung, die die Band an den Tag legt, bei der Stange zu halten. Es ist dann aber doch "Im weißen Rössl am Wolfgangsee", einer von zwei Fremdtiteln, der am Schluss des Albums für die größte Überraschung sorgt. "This Is Where I Come From" wird als Vinylplatte mit zusätzlicher Bonus-CD veröffentlicht."
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