Hic et nunc (CD)
Eld Now (Fuhrmann/Stabenow/Nesweda)

2016 - Ajazz - A5029LE

15,90 €

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A5029LE :: Eld Now (Fuhrmann/Stabenow/Nesweda) :: Hic et nunc (CD)

 

  1. Segment   3:48
  2. Mr. Day   3:42
  3. Love For Sale   4:24
  4. Nature Boy   6:39
  5. Skippy   4:36
  6. Get Happy   4:09
  7. Loveboat   4:39
  8. Laverne Walk   3:49
  9. Central Park Worms   4:52
  10. Well You Needn't   4:40
  11. Puttin' On The Ritz   3:22

Gary Fuhrmann (saxophone), Thomas Stabenow (bass), Holger Nesweda (drums), featuring Kosho (guitar, vocals) & Tobias Weindorf (piano)

Release autumn 2016 © Ajazz, Wismar

ELD NOW: Die mit dem Wormser Saxophonisten Gary Fuhrmann, Bassist Thomas Stabenow und Schlagzeuger Holger Nesweda jazzgeschichtlich hochkompetent besetzte Formation spielt auf Hic et Nunc Stücke der Klassiker des Genres, z.B. von Charlie Parker, John Coltrane oder Thelonious Monk, und bekannte Jazz-Standards wie Nature Boy, Love for Sale oder Puttin on the Ritz. Aber dies stets mit einem gewissen neuen Spin, aus einer anderen Perspektive, mit einer anderen Spielhaltung. Das kann mal ein ungewöhnliches Tempo sein, mal ein Rhythmus aus einem ganz anderen (Jazz-)Stil oder eine neue Instrumentierung: So entsteht im Hier und Jetzt neues musikalisches Terrain, das es zu entdecken gilt.
Mit Wurlitzer-Piano und Gesang plus Akustikgitarre steuern die eingeladenen Gäste, Pianist Tobias Weindorf und „Sohn Mannheims“ Kosho weitere in diesem Zusammenhang ungewohnte Klangfarben bei und haben so entscheidenden Anteil am Spiel vertraut - unvertraut. Jetzt ist Monks Skippy eine schnelle Cool-Hommage im Konitz/Tristano-Style, aber mit souligem Wurlitzer-Sound; den Nat King Cole-Hit Nature Boy intoniert Kosho fast originalgetreu, während Bassklarinette und Akustikgitarre subtil für Reiseimpressionen sorgen, Australien unter anderem. Multi-Instrumentalist Fuhrmann wechselt nach Bedarf zwischen Tenor-, Sopran- und Baritonsax, um die Stücke richtig auszuleuchten. Gelegentlich, wie auf Loveboat, verdoppelt er auch mal seine Saxophon-Stimme.
Die einzige Eigenkomposition ist die Fuhrmanns Ballade Central Park Worms. Den Park gibt es tatsächlich, ein nach New York emigrierter Fabrikant legte ihn vor über 200 Jahren in Worms als Miniaturausgabe des New Yorker Central Parks an. Fuhrmann kennt den Park und seine Stimmungen gut, er stammt schließlich aus der Gegend. Ähnlich gut kennt und schätzt er Central Park West, John Coltranes Komposition von dessen epochalem Album Giant Steps. Bilder und Vorbilder, hier überlagern sie sich gleich mehrfach.

Den hervorragenden Sound von Hic et Nunc könnte man durchaus Retro nennen. Aufgenommen in einem Raum, mit fetten Drums und geschmeidigem Bass, erinnert er an die Aufnahmeästhetik der großen Jazz-Platten der fünfziger Jahre, wie Way Out West von Sonny Rollins oder aber die Blue Note-Produktionen von Rudy von Gelder. Hier allerdings hatte der Toningenieur Fuhrmanns Erlaubnis, auch einige damals nicht mögliche Effekte einzusetzen. Den letzten audiophilen Schliff bekam Hic et Nunc durch das Mastering von Tonstudio-Genie Walter Quintus, der dafür bekannt ist, nur Produktionen anzunehmen, die ihm gefallen.